

| Ein Gruss in die Ewigkeit | |
| Am Samstag, den 24. März 2007 besuchte Bezirksevangelist J. Müller gemeinsam mit den Sängerinnen des Grabchores und einigen Glaubensgeschwistern den Wiener Zentralfriedhof. Zuerst begaben sie sich zum Babyfriedhof und später zur Gedenkstätte an die “Kinder vom Spiegelgrund”. |
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Traurige Berühmtheit erlangte die Nervenklinik “Am Steinhof” (Spiegelgrund) während des 2.Weltkriegs, als dort etwa 7.500 Menschen, darunter viele Kinder, im Namen der Wissenschaft gequält und anschließend umgebracht wurden. Es waren meist körperlich oder geistig behinderte Kinder und Jugendliche, aber auch Kinder aus sozial benachteiligten Familien und solche, die als schwer erziehbar galten. Lange Zeit wurden die Überreste der Leichen im Keller der Krankenanstalt aufbewahrt und nicht beerdigt. Erst im Jahre 2002 fand die feierliche Urnenbestattung statt. |
| Eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte, dessen Opfer man nie vergessen sollte. Der Grabchor umrahmte diese Gedenkstunde mit einigen Liedern, wobei eine Textstelle hervorgehoben werden soll: “Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flücht’ger Gast im Erdenland. Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand”. |
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Thomas Zadrazil
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