zur Seite kurz gesagt
Bezirksapostel A. Studer in Tirol
Am Wochenende des 27. und 28. Jänner 2007 besuchte Bezirksapostel A. Studer in Begleitung von Apostel R. Kainz und Bischof J. Bleckenwegner Tirol. Die beiden Tage hatten unterschiedliches Gepräge.
Am Samstag Abend hielt der Bezirksapostel einen speziellen Gottesdienst für die Bezirksämter und Vorsteher mit ihren Familien aus den Bundesländern Salzburg (zum Teil), Tirol und Vorarlberg in der Kirche Innsbruck. Wegen der Wetter- und Verkehrsverhältnisse hatte sich der Bezirksapostel um etwa 20 Minuten verspätet, was aber der besonderen und ruhigen Stimmung keinen Abbruch tat.
Der Gottesdienst stand unter dem Textwort aus Tobias 12, 14.15: Und dann
hat mich der Herr geschickt, um dich zu heilen und um deine Schwiegertoch-
ter Sara von dem bösen Geist zu befreien. Denn ich bin Rafael, einer von den
sieben Engeln, die vor dem Herrn stehen. Am Beginn des Gottesdienstes
wandte sich der BAp mit einem besonderen Gruß und Dank an die Bezirksämter und Vorsteher, an ihre Frauen und an die Kinder der Amtsträger.
Die Arbeit der Amtsträger in einer Gemeinde verglich der Bezirksapostel mit einem großen Schiff:
• der Vorsteher ist der der Steuermann
• er hat treue Mitarbeiter
• der Motor ist das Vertrauen an Gott und seine Sendung
• der Treibstoff ist der Glaube
• der Kapitän sorgt dafür, dass keine Klagelieder auf dem Schiff gespielt wird
• dabei holt er die Passagiere tief unten aus dem „Schiffbauch“ ans Sonnendeck
• das Schiff hat eine Reihe von wichtigen technischen Einrichtungen, um sicher vorwärts und ans Ziel zu kommen, z.B. eine gute Funkverbindung zum Segensträger. Nach dem Motto des bekannten Liedes kann man hier sagen: nimm Jesus in das Gemeindeschiff im Glauben und Vertrauen. Jesus ist der Stabilisator dieses Schiffes.
Am Sonntag, dem 28. Jänner fand in Innsbruck dann ein Festgottesdienst für den Kirchenbezirk Tirol statt. Der Bezirksapostel diente mit dem Wort aus Johannes 17, 3: Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott
bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
Neben den bekannten Sorgen, die uns zu Boden drücken könnten, strich der Bezirksapostel in diesem Gottesdienst eine besondere heraus - die Ungerechtigkeit. Damit ist eine besondere Gefahr verbunden, die bereits in der Heiligen Schrift erwähnt ist: Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten (Matth 24, 12). Schon im Irdischen führen Ungerechtigkeiten oft zu tiefen Lebenskrisen. Wieviel mehr kann jemand ins Straucheln kommen, wenn er sich vom allmächtigen Gott ungerecht, ja schlecht behandelt fühlt:
• wenn wir schwer krank werden, obwohl wir es ganz genau nehmen mit dem Glauben,
• wir haben finanzielle Schwierigkeiten, obwohl wir immer treu das Opfer gegeben haben,
• wir für Gott arbeiten, fast jeden Abend und verlieren den Arbeitsplatz
Da stimmt doch etwas nicht, - Ungerechtigkeit! Scheinbar! Wir können es nicht verstehen, aber da gibt es nur eines: trotzdem Glauben und Vertrauen! Wir müssen den Satz umkehren: trotz der Ungerechtigkeit soll die Liebe in uns nie erkalten.
Gert Rangger
zur Seite GEDANKEN Bezirk Graz
zur Seite STRUKTUREN & ORGANISATION Bezirk Linz
zur Seite GESCHICHTE & ENTWICKLUNG
zur Seite BESONDERE ANLAESSE Bezirk Salzburg
zur Seite LINKS & UPDATES Bezirk Wien
zur Seite GEMEINDEN & GOTTESDIENSTE Bezirk Vorarlberg
zur Seite KONTAKT & IMPRESSUM du&ich im Gespräch
zurück Ausgang